„Yoga ist das zur Ruhe kommen der Gedanken im Geist.“

                                                                  Patanjali 


 


 
  

Das Wort Yoga kommt aus dem Sanskrit und kann mit „Einheit, Vereinigung“ übersetzt werden. Sanskrit ist die älteste Sprache der Welt, deren Wurzeln in Indien liegen. 

 

Yoga ist dabei keine Religion, sondern eine ganzheitliche, uralte  Philosophie, deren Ziel es ist, Körper und Seele in Einklang und dabei unseren unsteten, immer beschäftigten Geist zur Ruhe zu bringen.

 

Warum sollten wir Körper und Geist – Leib und Seele – in Einklang bringen? Weil beide zusammen gehören und sich gegenseitig beeinflussen. Die Weltgesundheitsorganisation misst dem Geist eine gleich hohe Bedeutung wie dem Körper bei. So definiert sie Gesundheit als „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“

 

Wie kann man diese Einheit erreichen?

 

In der Philosophie des Hatha Yoga durch die Verbindung von Körperhaltungen (asanas), Atemtechniken und Meditation

 

Das Wort Hatha setzt sich zusammen aus den Sanskritwörtern Ha = Sonne und Tha = Mond. Hatha steht somit für die Zusammenführung aller Existenz in eine Einheit. Es ist die im Westen bekannteste Form des Yoga und strebt die Einheit von Körper und Geist vor allem mit Asanas, Atemtechniken und Meditation an.

  

Asana 

bedeutet „Sitz, Haltung“ und beschreibt unterschiedliche körperliche Übungen. Sie beinhalten meist das Dehnen und Stärken von Muskeln, Sehnen, Bändern. Allerdings geht es im Gegensatz zum Sport nicht darum, Ziele zu erreichen. Im Yoga ist das Ziel der Versuch und der Weg das Ziel. Es geht darum, bewusst zu beobachten, was der Körper, was die Gedanken machen und sich in Aufmerksamkeit zu üben. Ganz gleich, wie die äußere Form aussieht.

  

Atem 

ist in der indischen Philosophie die Brücke zwischen Körper und Geist, zwischen dem Inneren und Äußeren. Asanas werden durchgängig mit bewusstem Atem verbunden, sodass ein Fluss entsteht. Darüber hinaus gibt es spezielle Atemübungen,„Pranayama“ genannt, mit denen der Atem bewusst kontrolliert und beeinflusst wird. Pranayama kann als eine der ältesten Formen der Atemtherapie bezeichnet werden.

  

Meditation 

(von lateinisch meditatio,„nachdenken, nachsinnen, überlegen“) ist eine Achtsamkeits- und Konzentrationsübung. Ziel der Meditation ist, die Kommunikation mit uns selbst wieder herzustellen, in dem wir uns auf uns selbst, auf unsere Atmung besinnen und die Gedanken zur Ruhe bringen. Physiologisch wird während der Meditation der Herzschlag verlangsamt, die Atmung vertieft, Muskelspannungen reduziert.

 


 

 

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